Abyssus intellectualis : spekulativer Horror / herausgegeben und mit einer Einleitung versehen von Armen Avanessian und Björn Quiring ; Vignetten von Andreas Töpfer.

Contributor(s): Avanessian, Armen [HerausgeberIn] | Quiring, Björn [HerausgeberIn] | Töpfer, Andreas [IllustratorIn]Language: German Series: (Internationaler Merve-Diskurs ; 399)Publication details: Berlin : Merve Verlag, 2013Edition: OriginalausgabeDescription: 296 Seiten : Illustrationen ; 17 cmISBN: 978-3-88396-342-6Subject(s): Horror | Politisches Denken | Spekulation | PhilosophieGenre/Form: AufsatzsammlungOnline resources: Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis
Contents:
Ray Brassier geht in seinem Aufsatz auf Friedrich Nietzsche ein, Seite 49-77.
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2013SF042 (Browse shelf (Opens below)) Available

Literaturangaben

Ray Brassier geht in seinem Aufsatz auf Friedrich Nietzsche ein, Seite 49-77.

Verlagsangabe: Horrorliteratur und Philosophie haben schon lange zahlreiche verborgene Beziehungen unterhalten und zentrale Motive geteilt. Ihr wohl wichtigster gemeinsamer Nenner sind Gedankenexperimente, die das im Alltagsleben als sicher Vorausgesetzte unsicher erscheinen lassen: Beide befassen sich mit der Frage, ob das Leben nicht ein Traum oder eine Illusion sein könnte und reflektieren über die Erlebbarkeit des eigenen Todes und Gestorbenseins. Beide spekulieren über das mögliche Ende des Kosmos und dessen Implikationen für unser Denken oder unsere Vorstellungskraft; und beide beschäftigen sich mit dem verborgenen Leben des scheinbar Unbelebten (dem Leben des Abbilds, der Schrift und generell des Anorganischen).
Mit diesem Band wird die Serie über die Denker des Spekulativen Realismus fortgesetzt, da speziell diese Denker von Beginn an ihre Affinität zum Horror, und insbesondere zum Werk von H. P. Lovecraft und Thomas Ligotti reflektiert und entfaltet haben. Im geplanten Band sind theoretische und literarische Texte versammelt, denen eine aktive Imagination gemeinsam ist, die sich mit der Ausarbeitung einer negativen Kosmologie befaßt. Aus der ihnen jeweils eigenen Ausgangsposition nähern sie sich der Grenze zwischen der Theorie des Schreckens und der Fiktion des Schreckens und überschreiten sie gelegentlich.
Mit Texten und Originalbeiträgen von Amanda Beech, Ray Brassier, Michael Cisco, Philip K. Dick, Iain Hamilton Grant, Graham Harman, Anna Kavan, Nick Land, Thomas Ligotti, H. P. Lovecraft, Quentin Meillassoux, Reza Negarestani, Ann Schwader und Eugene Thacker.